Kurs Homepage Erstellung
1. Ein Verzeichnis erstellen:
auf dem eigenen PC: homepage, hier kommt die Datei index.html
rein, dann ggf. weitere Unterverzeichnisse erstellen
2. Domain bei 1und1.com
erstellen:
Aufruf: 1und1 <Webhosting>
<Private
Homepages> z.B. Homepage Basic für
3,99 € pro
Monat , das erste Jahr entstehen zur Zeit keine Kosten (Werbeaktion).
check Domain-Namen z.B. Vorname.Nachname.de (ob Groß- oder
Kleinbuchstaben verwendet werden, spielt keine Rolle, hier ist
Groß- und Kleinbuchstabe gleichbedeutend, genauso wie bei
einer
E-Mail-Adresse)
man wird nach seiner E-Mail-Adresse gefragt, die Adresse mit Passwort
muss bekannt sein, damit man später auf seine Homepage
zugreifen
kann
Wenn die Domain registriert ist (nach etwa 1 Stunde) kann man die Daten
für den ftp abfragen,
Aufruf der Domain-Verwaltung: https://login.1und1.de/
Login: Domain-Namen z.B. Vorname-Nachname.de Passwort
(dasjenige, das man vorher bei der Anmeldung angegeben hat)
Nachschauen bei ftp hier ist der login und das Passwort angegeben
3.
FTP Installieren:
Aufruf:
http://www.coreftp.com/
dann den Free FTP Client Version 2.1
auf Download klicken
>
Dann das runtergeladene Programm ausführen: damit wir ftp
installiert.
>
4. FTP
ausführen, um Dateien rauf- oder runterzuladen
Aufruf von Programm Core ftp light
Parameter:
>
Site Name :
Host /IP /URL: z.B. >Vorname-Nachname.de>
Username: xxx wie angegeben
Password: yyy wie angegeben in der Regel genauso wie das Passwort der
Domain
dann Schalter <Adcanced> anklicken
dann links <Directory/Folder>
>in die Zeile
<Remote Start Folder> /
<Local
Start Folder> den
tatsächlichen Wert des Homepageverzeichnisse eingeben z.B.
D:\Homepage eingeben (damit ist sichergestellt, dass bei jedem neuen
Aufruf von ftp sofort die Homepage-Daten auf seinem PC in dem linken
Fenster erscheinen)
Diese nur einmal einzugebenden Daten sind dann fest gespeichert
(einschließlich passwort),
das nächste mal brauchst Du nach dem Aufruf von Core ftp light
nur mehr den Button MeinName anklicken
5. Nach der erfolgreichen
Verbindung:
die Dateien hochladen, z.B. index.html (die muss so heißen!,
alle
weiteren sind wahlfrei, sollten aber als Endung html oder htm haben
bzw. jpg für die Bilddateien, zip für die gepackten
Dateien,
pdf für die Druckdateien)
6. Beachte
Es ist sinnvoll, auf Deinem PC die gleiche Hierachie
aufzubauen, wie sie auch auf dem Server ist, das macht alles einfacher.
Nachdem ich die Hierachie auf dem Server bereits vorgegeben habe, also
alle Deine Daten stehen unter Verzeichnis homepage
solltest Du auch ein Verzeichnis homepage auf Deinem PC haben
(entweder C oder D oder sonstwo) haben.
Du kannst jederzeit Unterverzeichnisse aufmachen, aber bitte synchron
sowohl lokal als auch auf dem Server.
Wenn man beim ersten Aufruf des ftp die
Serverseite (die rechte Seite) sieht, sollte man
überprüfen, ob bereits eine index.html da ist. Wenn
ja, dann
ist das in der Regel die Defaultseite, dass die Domain reserviert ist,
die Seite sich noch im Aufbau befindet. Dann ist zu
überprüfen, ob sonst noch weitere Verzeichnisse da
sind.
Normalerweise ist dies nicht der Fall. Es kann aber sein, dass ein
Verzeichnis, das auf einen Webspace hindeutet, da ist,
weil
früher mit anderen Tools als ftp die Homepage aufgebaut wurde.
In
diesem Fall sollte man auf dieses Verzeichnis gehen und dort die
index.html anschauen und ggf. mit der neuen überschreiben bzw.
in
der vorhanden index.html einen Link für seine neuen Seiten
einbauen. Hier würde ich dann empfehlen, den Inhalt, so wie er
ist, stehen zu lassen und seine neuen Seiten in einem Unterverzeichnis
zu plazieren. Dann sollte man ebenfalls auf der PC-Seite (linke Seite
des ftp) dieses neue Verzeichnis aufbauen, damit man eine analoge
Verzeichnisstruktur hat.
Erste Schritte mit NVU
NVU aufrufen
Text schreiben wie gewohnt bei jedem Textprogramm, also z.B.
erste Zeile:
Homepage für Vornamen Nachname
Datei speichern:
sofort nach dem Schreiben der Überschrift sollte
man die Seite speichern. Also die Überschrift für die
neue
Homepageseite kopieren und dann bei NVU <Datei>
<speichern
unter> ins aufgehende Fenster Dateititel den Titel
einfügen
<rechte Maustaste> <einfügen> und
abspeichern, in
diesem Fall Dateinamen index.html in das Verzeichnis z.B. D:\Homepage
(Dies ist deshalb wichtig, damit die weiter unten folgenden Links auch
richtig relativ interpretiert werden:)
weitere Zeile:
mein Steckbrief (das wird später eine Datei, die von hier
aufrufen wird), siehe Link weiter unten
einfügen eines
Fotos: das
Foto hier im Beispiel ist so etwa 100 X 75 Pixel (bei Breitformat) oder
75 X
100 (bei
Hochformat haben), wie das Bild zu verkleinern ist, siehe Paint Shop
Pro weiter unten.
Natürlich kann das Bild auch größer sein,
maximal
würde ich sagen 800 X 600 bzw., 600 X 800, aber dann
füllt es
die ganze Bildschirmseite. Es ist nicht ratsam, das Originalformat der
Digitalkamera (ca 2 MB) zu nehmen und dann dies bei NVU unter
Eigenschaften und Größe anzupassen.
Tabelle:
diese ist immer
ratsam, wenn man eine bestimmte Struktur auf dem Bildschirm haben will.
Man muss immer in Rechnung stellen, dass es bei der html-Programmierung
keine Tabs, keine Leerraumzeichen (Spaces) gibt. Auch muss man wissen,
dass es unbekannt ist, mit welchem Browser,
welcher Bildschirmgröße, welcher Standardschrift
etc. der
unbekannte Leser die eigenen Seiten aufruft. Wenn immer
möglich,
sollte man die Feldgrößen bei den Tabellenposten
nicht starr,
also xx Pixel, definieren, viel flexibler ist es, einen Prozentsatz der
Bildschirmgröße zu nehmen. Das ist bei Texten
relativ
einfach, bei schwierigeren Tabellen mit Bildern geht das
natürlich
nicht, wenn ein Tabellenfeld mit einem Bild mit 200 x 300 Pixel
gefüllt ist, dann ist diese Größe fest.
Wenn die
Größe aber z.B.2000 X 3000 Pixel ist, ist es
evident, dass
man dieses Feld nicht auf einmal anzeigen kann (es kommen dann die
altbekannten Laufleiste von Windows.)
z.B. soll der Text rechts vom Bild stehen und ein weiterer Link
darunter
<Tabelle> <Einfügen>
<Tabelle> nun z.B. 2 Posten nach rechts und 3 Posten nach
unten markieren
das sieht dann so aus. Nun kann man die Tabelle entsprechend
bearbeiten: den Rand entfernen (bei Tabelleneigenschaften
<Tabelle> Ränder 0 Pixel statt 1),
die einzelnen Felder
vergrößern oder verkleinern (natürlich kann
das Feld mit
dem Foto nicht kleiner sein als das Foto selbst), sinnvoll ist auch,
die Tabelle zu zentrieren (bei Tabelleneigenschaften:
<Tabelle> <Tabellenausrichtung>
Mitte), dann kann man
jeden Feldinhalt zentrieren (siehe Beispiel Foto und Link Genealogie)
Diese Datei speichern wir in das Verzeichnis Homepage mit den Namen
index.html. Das Foto sollte (zumindest vorerst) auch in diesem
Verzeichnis sein. Wenn die Links (Verweise) z.B. mein Steckbrief in dem
gleichen Verzeichnis Homepage sind, ist es sinnvoll, eine relative
Adressierung zu verwenden. Bei externen Links die volle Adresse angeben
z.B.
http://wiki-de.genealogy.net/Bayerischer_Landesverein_f%C3%BCr_Familienkunde_e.V._(BLF).
Es ist für die Homepageerstellung immer praktisch, wenn man
relativ adressiert, denn dann kann man seine im Entstehen begriffene
Seite lokal auf seinem PC testen, natürlich geht das Testen
der
externen Links auch. Wie oben schon gesagt, sollte die Struktur der
Verzeichnisse auf dem eigenen PC und auf dem Homepage-Server immer
gleich sein.
Links (Verweise) und Anker erstellen:
die
Textstelle (oder auch eine Bilddatei) markieren , <Link>
und dann
die Linkadresse eingeben, in der Regel macht man es so, dass diese
Seite ja bereits im Internet vorhanden ist, dann also mit Firefox diese
Seite aufrufen und die Adresse markieren und kopieren (rechte Maustaste
und <kopieren>), dann also wie oben gesagt, die
Textstelle auf
der zu erstellen Homepageseite markieren, dann <Link> und
den
Link einfügen mit rechter Maustaste und
<einfügen> .
Bei dem Linkbeispiel "mein Steckbrief" ist vorausgesetzt, dass diese
Datei (Impressum.htm) ebenso im Verzeichnis z.B. D:\Homepage steht. Der
Beispiellink "zu meiner Homepage" ist in diesem Fall ebenfalls ein
relativer Link, weil ich diese Dokumentation (Datei
HPindex.html)
ebenfalls in meinem Rootverzeichnis stehen habe.
Ein Anker ist ein anspringbares
Markmal innerhalb einer Datei z.B. der Beginn eines Kapitels innerhalb
der Datei. Natürlich muss zuerst der Anker gesetzt sein, bevor man
dieses Merkmal anspringen kann. z.B. ist ein Anker für das nachfolgende Kapitel
(Einführung in die Bildbearbeitung) gesetzt, wenn man auf den Link
hierfür klickt, springt der Cursur auf diesen Anker.
Vorgehensweise: den Beginn für den Ankel anklicken, ich habe bei
diesem Beispiel Einf markiert, dann klick auf <Ziel>. Intern
sieht es so aus: HPindex.html#Einf d.h. die Datei und mit #
verbunden der Wert des Ankers. Wenn das Ziel nicht relativ zur eigenen
Datei angesprochen werden kann (das Ziel liegt z.B. auf einem anderen
Server), dann muss natürlich die komplette Adresse angewendet
werden, dieses Beispiel sieht dann so aus: http://www.heinz-wember.de/HPindex.html#Einf Die Auswirkung ist in diesem Fall natürlich dieselbe.
Wenn immer möglich verwendet man natürlich die relative
Adressierung, denn dann ist es auch möglich, die zu bearbeitende
Datei mit ihren Links lokal auf seinem eigenen PC zu testen.
Später, wenn die Datei auf dem Server steht, funktioniert der Link
in gleicher Weise. Wie ganz oben schon erwähnt, sollte man
ganz zu Anfang, bevor man überhaupt einen Text in seine
aufzubauende Datei schreibt, die noch fast leere Datei mit seinem
endgültigen Namen (im richtigen Verzeichnis) abspeichern, nur so
ist das Programm NVU in der Lage, eine relative Adressierung vornehmen
zu können.
Einführung in
die Bildbearbeitung (Programm Paint Shop Pro):
Aufruf Paint Shop Pro 7 , <open> das Bild laden,
<Selection> (das Rechteck links), Ausschneiden eines
Bildteils,
<edit> <copy> , mit diesem Ausschnitt ein
neues Bild
aufbauen: <File> <New> , nun die neue
Größe
definieren z.B. 100 X 75 Pixel, Bild einfügen:
<Edit>
<Paste> <as new Selection> nun das Bild
entsprechend
positionieren; wie die aktuellen Maße des Bildes sind, kann man
ablesen, wenn man die Eigenschaften des Bildes anschaut (z.B. mit dem
Explorer). Dann hat man mit dieser Maßnahme nun den richtigen
Ausschnitt definiert, aber das kann dann noch nicht die richtige
Größe sein, also das Bild mal abspeichern und dann
wieder
öffnen und nun verkleinern (vergrößern geht
nicht, denn
dann ist die Qualität in der Regel nicht mehr ausreichend),
<Image> <Resize> und nun die
Größe entsprechend
definieren.
Erstellung einer
Bildergalerie:
Verwendung des Programms Ulead Photo Explorer 8.5 ESD,
Aufruf,
<File> <go to> Verzeichnis für die
Fotos eingeben
<Internet> <Qutput Web Thumnails>
<Output
Options> Verzeichnis eingeben, wo die Bildergalerie erstellt
werden
soll z.B. D:\Homepage\BilderGalerie <General>
bei Standard
Bildergröße z.B. 800 X 600 auswählen bei
Header z.B.
Bilder von Südtirol Footer z.B. erstellt von Heinz Wember
<Thumb Nails> z.B. <User defined>
Dimensions 96
<Layout> Across 3 <Down> z.B. 3
(dies ist
abhängig, wieviel Dokumentation man vorher als Description
für die Fotos eingegeben hat, <Images>
<Automatically adjust image for optimal display>
<Text> z.B. Haken für Description
und Date
picture was taken sowohl für Thumbnail page und File
name
und Description for Image page. <Style/color> nach
Belieben
<ok> nun wird die Galerie für die
Vorschau und die
einzelnen Bilder erstellt. Dieses ganze Verzeichnis dann in ein
Unterverzeichnis z.B. BilderGalerie des Servers kopieren. (Wenn es sich
um sehr viele Fotos handelt, ist es ratsam, zuerst alle Dateien dieses
Verzeichnisses mit Winzip zu packen und dann nur diese gezippte Datei
mit ftp raufkopieren. Nun über die Domainverwaltung
(https://login.1und1.de) <Webspace Explorer>
ins
Verzeichnis BilderGalerie gehen und dann die hochgeladene Datei
entpacken (in genau dasselbe Verzeichnis, wo man auch die gepackte
Datei hochgeladen hat.)
Nun auf der Homepage einen Link auf dieses Verzeichnis erstellen z.B.
LINK auf http://www.vorname-nachname.de/BilderGalerie . Damit
wird automatisch
die Datei index.html in diesem Verzeichnis aufgerufen. (Wie
früher
schon gesagt, muss in jedem Verzeichnis, das man nur mit dem
Verzeichisnamen (also nicht mit einer speziellen html-Datei) aufruft,
eine Datei mit dem Namen index.html vorhanden sein. Beispiel für so eine Bilder-Galerie.
Übliche
Dateiformate
bei der Homepage:
html, jpg oder gif, pdf, zip, mpeg, mp3 u.a.
Während viele Dateitypen sofort richtig interpretiert werden
(z.B.
erkennt der Browser eine Datei pdf, so wird sofort der Acrobat-Reader
aufgerufen und man kann diese pdf-Datei lesen bzw. auf seinem PC
abspeichern. Das setzt natürlich voraus, dass die
entsprechenden
Programme auf dem eigenen PC installiert sind, wenn nicht, kann man
diese unbekannten Dateien nur abspeichern.
Scannen Hier empfehle ich folgende Schritte:
- Bild einscannen und auf dem eigenen PC als jpg abspeichern
- Die gewonnene Grafikdatei mit ACDSee
9 Fotomanager bearbeiten <ändern> <Bearbeitungsmodes>
<Bildrauschen> hierdurch kann man die Qualität oft erheblich
verbessern besonders bei Zeitungsausschnitten
- Die aus 2 gewonnene Datei bearbeiten
evt. Ausschnitt erstellen aber in jedem Fall Größe für
die Internetseite anpassen (ich nehme im allgemeinen nur maximal 600 X
800 Pixel, dann ist die Datei in der Regel um 100 bis 150 kB groß)
- Die aus 3 gewonnene Datei in das Verzeichnis homepage (bzw. dem entsprechenden Unterverzeichnis) kopieren
- Mit NVU <Einfügen> <Grafik> die Bilddatei an der gewünschten Stelle einfügen
Der Forward
Bis jetzt haben wir immer die
Seiten, die wir programmiert haben, auf ein und denselben Server
gelegt. Das ist auch das Normale. Wenn jemand aber mehrere Server hat,
ist es sinnvoll, den html-Befehl Forward zu kennen bzw. anwenden zu
können. Nachdem aber Betrüger, die z.B. dem Benutzer eine
falsche Seite unterschieben, um an seine privaten Daten zu kommen,
damit auch arbeiten, hat der Browser Firefox seit kurzem eine
zusätzliche Sicherung eingebaut, die dem Benutzer anzeigt, dass
nun ein Forward erfolgt, also das Zeigen einer Seite nicht von dem
ursprünglich angegeben Server erfolgt, sondern nun von einem
anderen Server, der theoretisch eine Seite von einem Betrüger sein
kann. Deshalb kommt nun bei Firefox immer die Warnung "Firefox hat
diese Webseite daran gehindert automatisch auf eine andere Webseite
umzuleiten", das man mit <Erlauben> quittieren kann oder auch
nicht. Wenn damit eine Seite kommt, die persönliche Daten
abfrägt, ist höchste Vorsicht geboten. Natürlich sind
die meisten Forwards kein Anzeichen von Betrug, denn viele
benützen diesen Forward, um es sich oder dem Benutzer einfacher zu
machen, wenn man mit mehreren Servern arbeitet.
Auf die Technik selbst, wie man das macht, will ich bewußt nicht
eingehen, denn man kommt ganz gut auch ohne Forward aus, wenn man
selbst nur seine Daten auf einem Server ablegt.
Viele Internet-Administratoren arbeiten mit höherenen
Sprachen, d.h. sie machen es nicht so, wie ich es in diesem Kurs mit
NVU gezeigt habe. Auch aus diesem Grund sind Forwards nötig,
z.B. wenn man mit php arbeitet.
Wenn man meine Seiten auf den Domains heinz-wember.de und wember.info
genauer anschaut, wird man erkennen, warum es praktisch ist, mit diesem
Forward zu arbeiten. Ich arbeite deshalb mit verschiedenen Providern,
weil nicht alle gleich komfortabele Produkte anbieten und die
komfortabelsten Produkte sind in der Regel nicht die billigsten.
Einem Anfänger empfehle ich aber, einen komfortablen Provider wie
z.B. 1und1 zu nehmen, denn hier sind viele Funktionen angeboten, die es
bei anderen Providern nicht gibt (siehe nächstes Kapitel).
Einzelne Funktionen des 1&1 Control Centers
<Domains> je nach Wahl des Vertrages kann man ein oder
mehrere Subdomains und Inklusivdomains erstellen (beim billigsten Tarif ist jede zusätzliche Domain kostenpflichtig)
<E-Mail> hier kann man (für eine Privatperson
praktisch
beliebig viele) E-Mail-Adressen definieren, die jeweils nach dem @ den
Domain-Namen haben.
Beispiel: <neu>
z.B. test <Passwort> test1234
<Passwort wiederholen> (wenn man Virenschutz aktivieren
anhakt, kostet es eine zusätzliche monatliche Gebühr)
gegebenfalls Weiterleitung angeben hier im Beispiel nicht,
<ok>
wenn man pop-server anklickt, bekommt man eine Anweisung, wie es bei
z.B. Thunderbird einzustellen ist <logout>
Mailverkehr online:
Aufruf über Firefox von
https://login.1und1.de <Webmailer login>
<Benutzername> z.B. test@heinz-wember.de
<Passwort> z.B. test1234 die weitere
Führung, wie man Mails abruft oder wegschickt, ist
ähnlich wie bei web.de oder gmx.de, man kann auch ein
Adressbuch anlegen (leider nicht über Import, sondern jede
Adresse einzeln eingeben)
<1&1 Web Statistik> je nach Vertrag kann man
einige
unterschiedliche Auswertungen zu seiner Domain erstellen also
<WebStatistik starten>
<CGI-Programme> hier hat man die Möglichkeit
Counter
(Besucherzähler) für einige Seiten zu
definieren oder
auch ein (oder mehrere) Foren zu definieren. Ebenso
Zeit-/Datumsanzeigen.
Beispiel
Seitenzähler:
<CGI-Programme> <neu>
nun <counter> es wird ein cgi-Skript erstellt
z.B. <img src="/tinc?key=G2abcde">
dieses Skript wird kopiert und an die Stelle, wo der
Zähler einscheinen soll, eingefügt, also bei NVU
<Ansicht> <Quelltext>
nun ans Ende der HTML-Datei gehen, wenn der Zähler ganz
unten stehen soll (aber vor dem Befehl </body>) und einfügen
(<rechte Maustaste> ><einfügen> Beispiel für einen Besucherzähler Beispiel für Datum-/Zeitangaben
<1&1 Webtool> hier sind nützliche
Dienstprogramme
verfügbar, um seine Seite zu optimieren. Sehr praktisch ist es
auch, seine Seiten dahingehend zu testen, ob auch alle Links ok sind.
<FTP Zugang> hier kann man seinen login/passwort erfragen und
ggf. weitere logins für z.B. Familienangehörige erstellen
<Geschütze Verzeichnisse> hier kann für
bestimmte
Personen einen Login/Passwort definieren und für diese Person
Verzeichnisse zuordnen. Damit ist sichergestellt, dass kein Fremder
diese Seite aufrufen kann, natürlich auch nicht die
Suchmaschinen
(z.B. Google).
Beispiel:<Geschützte
Verzeichnisse>
<neuer Benutzer>
<Benutzername> z.B. Benutzer
<Passwort> zB. Benutzer <Passwort
wiederholen> <Beschreibung> Text, ich
gebe immer das Passwort hier noch einmal an, damit ich nachschauen
kann, wenn ich es vergessen habe <neues
Verzeichnis> Benutzer <hinzufügen>
<speichern> , wenn man das Passwort nicht mehr
kennt, kann man jederzeit ein neues generieren (ein vergebenes Passwort
kann man nicht lesen!). Wenn man mit ftp auf dieses Verzeichnis
zugreift, findet man eine Datei mit dem Namen .htaccess, die alles
steuert (nicht löschen!) <logout> . Nun bei
<Verzeichnisse> <Passwortschutz für neues Verzeichnis>
im darunter stehenden Feld z.B. privat eingeben <Hinzufügen>
<speichern>. Nach einer gewissen Zeit ist dieses neue
Verzeichnis privat angelegt und auch mit Passwort geschützt. Alle
Unterverzeichnisse, die später bei privat angelegt werden, haben
dann dieselbe Security.
<WebspaceExplorer>
sehr nützliches Programm, ich benutze es immer, wenn ich viele
Dateien auf einmal auf den Server kopiere. In diesem Fall alle Dateien
eines Verzeichnisses, die raufkopiert werden sollen, mit WinZip packen
und dann nur diese eine WinZip-Datei mit ftp oder anders raufladen,
anschließend mit WebspaceExplorer diese WinZip-Datei entpacken.
Eintragung in Suchmaschinen z.B. Google.de
Aufruf http://www.google.de
<Über Google>
<Ihre
URL hinzufügen/entfernen> nun die zu
übermittelnde URL in das entsprechende Feld reinkopieren dann
den
mehrstelligen Code in das Feld darunter abtippen (damit ist
sichergestellt, dass kein automatisches Programm diese Prozedur
durchführen kann.) Dies dauert dann so etwa 14 Tage,
bis der Link in Google ersichtlich
ist.
Man sollte sich genau überlegen, welche Suchanfragen kommen
könnten, wenn man Wert darauf legt, dass ein Unbekannter auch
die
eigene Seite findet. Diese möglichen Suchbegriffe sollten nun
in
der Homepage (also in der Seite index.html vorkommen), entweder
sichtbar
oder auch unsichtbar (unsichtbar ist ein Wort, wenn die Schriftfarbe
und die Hintergrundfarbe gleich ist). Sichtbar wird man immer den
eigenen Namen
eingeben und ihn evt. unten auf jeder Seite eintippen. Sinnvoll ist
auch, den Änderungsstand einzugeben, damit kann man selbst
erkennen, wie alt eine Seite ist und ob es sinnvoll ist, die Seite zu
überarbeiten. Außerdem ist auch damit ersichtlich,
zu
welchem Änderungsstand Google die Seite referenziert hat. Ich
habe
mir angewöhnt das Datum so zu schreiben: 05-Apr-2008 20:20 ,
das
hat den Vorteil, dass auch fremde Länder, die das Datum anders
schreiben als wir in Deutschland, sofort das Datum richtig
interpretieren.
Wenn eine Seite weggefallen ist, und man Google veranlassen will,
dass diese Seite aus dem Google-Verzeichnis gelöscht
wird,
soll man die
Seite, die früher einmal existiert hat, auch mit der Funktion
<Ihre
URL hinzufürnen/entfernen> eintippen. Wenn Google nach
ca 14
Tagen diese Seite neu referenzieren will, stellt es fest, dass
es
diese Seite gar nicht mehr gibt und damit wird der alte Inhalt
gelöscht.
Wenn erst einmal die Homepage (die Datei index.html) bei Google
referenziert ist, dann ist es nicht mehr notwendig, seine weiteren
Seiten, die mit der Homepage verlinkt sind, in Google
hinzuzufügen, das wird dann automatisch von Google gemacht.
Natürlich ist die Besuchsfrequenz von Google sehr davon
abhängig, wie häufig Benutzer eine spezielle
Internet-Seite über Google sucht und findet. Durch spezielle
Maßnahmen kann man verhindern, dass eine oder mehrere
Homepageseiten in Google gezeigt werden, siehe hier.
Internetseiten teilweise ausdrucken
Es kommt oft vor, dass man bestimmte Internetseiten teilweise ausdrucken will. Ein Beispiel:
Sektion Augsburg>
Hier will man z.B. nur die Terminliste drucken. Vorgehensweise:
mit Firefox die Seite im Quelltext anzeigen (<Ansicht>
<Seitenquelltext anzeigen>), wichtig davon sind die Frames:
<frameset cols="*,1024,*"
frameborder="0"
framespacing="0">
<
frame name="frameRandL" src=
"/web/Rand/links.htm" scrolling="no"
frameborder="no" noresize />
<frameset rows="194, *"
frameborder="0"
framespacing="0">
<
frame name=
"frameTop" src="/web/wLayout/structure/top.php" scrolling="no" frameborder="no" noresize />
<frameset cols="142, *" frameborder="0" framespacing="0">
<frame name="frameLeft" src="navigation/start.htm" scrolling="no" frameborder="no" noresize />
<frameset rows="160, *" frameborder="1" framespacing="0">
<frame name="FrameHuetten" src="/web/start/huetten.php" scrolling="no" frameborder="no" noresize />
<frame name="content" src="/web/start/start.php" scrolling="auto" frameborder="no" noresize />
</frameset>
</frameset>
</frameset>
<
frame name="frameRandR" src="/web/Rand/rechts.htm" scrolling="no" frameborder="no" noresize />
</frameset>
<noframes>
Ohne
html voll zu beherrschen erkennt man sofort, dass es auf die Datei
/web/start/start.php ankommt. Lösung: nur diese Datei anzeigen,
also http://www.alpenverein-augsburg.de/web/start/start.php. Nun hat
man nur die Terminliste, die man über das Programm Firefox
ausdrucken kann.
Zweites Beispiel: Bei Seite http://www.wandertipp.de/regionen_bayern.htm kommt es z.B. darauf an, eine Bildschirmseite auszudrucken. Diesen Teil der Seite markieren und in NVU einfügen. Ergebnis ist dann hier zu sehen.
Bildschirmausdruck
Bildschirmausdruck z.B.
aus Google Earth
der Rathausplatz in Augsburg, mit <STRG> <Druck> die
aktuelle Bildschirmseite in den Zwischenspeicher, bei Paint Shop Pro 7
<File> <New> Width 1300 Height 1000, <Edit>
<Paste> <As new Selection> das Foto einfügen,
und mit <File> <Save Copy As> abspeichern, nun die Datei
wieder laden mit <File> <Open> und >><Selection>
einen passenden Ausschnitt vornehmen mit <Edit><Copy> in
den Zwischenspeicher, <File> <New> die Maße
entsprechend kleiner wählen (in meinem Beispiel 1270 X 700), die
Ergebnisdatei ist etwa 800 KB groß, die man natürlich noch
komprimieren sollte auf etwa 250 kB (<Options> <kompression
factor> 20 Ergebnis
Spezielle Seitenvorschläge für Genealogen
Manuelle Auswertung von Zugriffen auf die Seiten der eigenen Homepage,
siehe
hierzu ein Beispiel.
Verzeichnis
von Adressen,
welche Tools ich zur Homepage-Erstellung verwende.
Trennung von Inhalt und Form
1. Wenn man dies konsequent machen will, darf man die meisten
HTML-Editoren, so auch NVU nicht verwenden, weil hier meistens
Schrift-Formate eingebettet werden. Ich verwende den Editor Weaverslave 4.
2. Tabellen relativ definieren, z.B. Tabellenbreite statt 1600px oder
so 100%, die Spalten dann ebenso also 20 % , 30%, 50%
das hat den Vorteil, dass sich die Seite nach der
Bildschirmgröße richtet. Ich habe z.B. 1600 Pixel, andere
haben 1024px oder noch weniger.
Natürlich geht das nur gut, wenn man Texte hat. Wenn man ein Bild
eingefügt hat (z.B. ein Foto mit 184 Pixel Breite), dann kann die
Spalte nicht kleiner als eben 184 px werden, aber nachdem das so klein
ist, ist das kein Problem. Das kann man auch testen, wenn man das
Fenster selbst kleiner machst, dann sieht man, wie sich die Schrift und
die Spaltenbreite entsprechend ändert.
3. Alle Arten von Schriftbestimmungen komplett entfernen also z.B. der
html-Befehl <span style="font-family: Arial;">Schrift
</span>. Die Schrifttypen sollen nur in der CSS-Datei stehen.
4. Absolute Schriftgrößen, wie size=1 oder size=2 durch
relative Schriftgrößendefinitionen ersetzen, also
<big> zum größer machen, also auch
<big><big> und dann natürlich </big></big>
es ist auch <small> und </small> möglich
5. Man kann unterschiedliche Hervorhebungen bei Überschriften
dadurch definieren, dass man <h1> </h1>, bzw.
<h2></h2>, <h3> </h3> verwendet. Bei
jeder Überschrift steht in der CSS-Datei, wie es sein soll, also
Rothintergrund, Grünhintergrund, Schrift selbst schwarz oder blau
etc.
6. Dran denken, dass es Tab und Space (=Zwischenraumzeichen) nicht gibt, das geht immer
schief. Wenn man z.B. einen Abstand zwischen einem Foto und der Spalte danach
haben will, dann muss man eine Spalte einfügen, die z.B. 10%
Breite hat, aber worin nichts steht.
7. Hier sind die Details für die Format-Datei beschrieben.
8. Farbenübersicht
Besondere
"Tricks" im Umfeld Homepage-Erstellung
E-Mail-Bild-Datei:
Um zu vermeiden, dass man zu viele Spams bekommt, ist es ratsam, seine
E-Mail-Adresse nicht "offen" (d.h. so, dass jeder Roboter sie
lesen
kann) anzugeben. Ich habe mir angewöhnt, die Adresse als
Bilddatei
(jpg) zu erstellen und diese jpg-Datei dann auf dem Homepage anzugeben.
z.B. HW-E-Mail.jpg
Dies ist leicht mit dem Programm Paint Shop Pro zu erstellen. Ausserdem
kann man ja von Zeit zu Zeit seine öffentliche E-Mail-Adresse
ändern. Auf den eigenen Internet-Seiten braucht man nur eine
neue
Bild-Datei mit der neuen Adresse erstellen und auf seine Domain
raufkopieren. Alle Seiten (selbst wenn man viele 100 Seiten hat), rufen
nur diese eine Datei auf, bei mir also HW-E-Mail.jpg
Ausserdem ist es sinnvoll, mehrere
E-Mail-Adressen selbst zu verwenden,
eine öffentliche, die man auch bei der Anmeldung seiner Domain
angeben muss, und dann auch eine private E-Mail, mit der man Mails an
Freunde schickt, von denen man weiß, dass sie keine Spams
verschicken.
HTML-Dokumentation:
Spezielle
Probleme, wenn z.B.
NVU nicht so will, wie man es gerne möchte.
Das ist dann schon Fortgeschrittenen vorbehalten, aber es ist nicht so
schwer, wie man meinen könnte. Ich verwende dazu die Dokumentation von html
Ein Beispiel, wie man vorgehen könnte: Das Beispiel Buttons
Den Button kann man z.B. mit Paint Shop Pro erstellen und als
button.gif speichern (oder man speichert sich einen schönen
Button, den man auf einer anderen Homepage gefunden hat). Nun kann man
bei den angegeben Parametern die
Werte anpassen (width, height) und den entsprechenen html-Code
einfügen. Hierzu schaltet man bei NVU von Vorschau auf
Quelltext
um (<Ansicht> <Quelltext>). Hier kann man
nun direkt den
html-Code einfügen z.B. von der Seite Buttons mittels
<markieren> <kopieren> und dann in die
passenden Zeile den
Quelltext einfügen.
Es kann nicht schaden, wenn man anhand der html-Dokumentation die
wichigsten html-Befehle lernt und dann bei Problemen im Quelltext
analysiert, welcher spezielle html-Befehl Ärger macht. An
einfachsten ist es dann, diese Sequenz ganz zu löschen und
dann im
Vorschau-Mode wieder das nun gelöschte Textfeld neu eingibt.
Höhere
Weihen:
php
Wer sich das antun will (ich persönlich mache das
nur in
Ausnahmefällen), muss schon einiges Neues lernen, um dieses
Tool
sinnvoll nützen zu können. Dokumentation
siehe hier.
Ein sehr schönes Beispiel hierfür ist die Seite DAV ASM
(Ich habe dieses kunstvolle Script nicht geschrieben, es
stammt von Florian
Schöppe.)
Das schöne an dieser Sprache und an NVU ist, dass man, wenn
dieses
Script mal fehlerfrei ist, den eigentlichen php-Code nicht mehr
ändern muss, man ändert nur die Benutzer-Daten, die
ohnehin in html geschrieben sind. Alles, was in php geschrieben ist,
wird von NVU mitgenommen und es bleibt unverändert. In diesem
Zusammenhang muss man auch My-SQL erwähnen. Dies ist eine
SQL-Datenbank, die man leicht als Benutzer von 1&1 definieren
kann
und dann anwendet. Allerdings sollte man hier schon SQL
einigermaßen beherrschen, sonst schafft man sich mehr
Probleme
als man löst.
Die meisten Daten bei der Seite ASM stehen in der SQL-Datenbank,
wofür es für Benutzer einfache Pflegeroutinen gibt.
Z.B. die
Veranstaltungen sind alles Felder dieser SQL-DB, die dynamisch beim
Aufruf der Seite als html generiert werden (das macht das php-Script,
das hier dahintersteht). Ein Dokumentationsbeispiel, wie man eine Homepage mit PHP und MySQL erstellt steht hier.
Ein letzter Tipp
Ich habe am meisten dadurch gelernt, dass ich im Internet
nach
"schönen" Seiten gesucht habe und diese dann auf meine PC
runtergeladen habe. Nun kann man mit NVU diese Seite analysieren und
dadurch Beispiele für die eigene Homepage gewinnen.
weitere Links zu diesem Thema , HTML-Besonderheiten ,
Homepage erstellen , Tools ,
Homepage Heinz Wember
Änderungsstand: 22-Jun-2010 06:40
Heinz Wember