1219: erste Landesteilung nach dem Tode von Heinrich II. von Weikersheim, Brauneck (Konrad) und Weikersheim (Gottfried I.), die anderen 3 Söhne Besitz im Mergentheim an den Deutschen Orden
1249: nach dem Tode von Konrad (v.1219-1249) Teilung in Brauneck-Neuhaus (stirbt 1381 aus) und Brauneck-Brauneck (stirbt 1390 aus)
1254: nach Gottfrieds Tod: Kraft (Kernlande um Tauber, Jagst und Kocher), Röttingen (Konrad) und Hohenlohe-Hohenlohe (Albrecht)
1367: Hausordnung Krafts III., nur die ältesten zwei Söhne (Kraft IV. und Gottfried III.) regieren, die anderen Söhne nur Apanagegüter. (S. 29)
1379: Gottfried III. überträgt seinen Herrschaftsanteil an Kraft IV., der ihn 1384 an Bruder Ulrich weitergab. (S. 29)
1386: Teilung des Erbes von Kraft III.: Kraft IV., Ulrich und Friedrich. (S. 29)
1407: Albrecht I. alleiniger Regent (S. 29)
1455: Teilung zwischen Kraft V. (Schillingsfürst und Waldenburg) und Albrecht (Neuenstein und Langenburg), Öhringen gemeinsam (S. 29)
1475: Erbeinigung nach Tod der Witwe (Elisabeth) von Albrecht I.: Aufteilung des Wittums (Ingelfingen, Fochtenberg u.a.) auf Albrecht II. einerseits und Gottfried IV. + Kraft VI. andererseits (S.118)
1476: Nach dem Tod von Kraft V. erst Alleinregierung von Gottfried IV., 1476 Teilungsvertrag: Waldenburg an Kraft und Schillingsfürst an Gottfried (S. 30)
1486: Erbeinigung, wie nach dem Tode von Albrecht II. sein Landesteil (Neuenstein, Bartenstein, Langenburg) auf Gottfried IV. undKraft VI. aufgeteilt werden sollen (S. 30)
1490: Gottfried IV., sein Sohn Johann und Kraft VI. errichten einen Vertrag, in dem sie die Einheit des Hauses betonen (S. 30)
1511: teilen Albrecht III. (1478-1551) und Georg I. (1488-1551) das ererbte Land. Erbeinigung: gemeinsame Institutionen: Seniorat, Lehensverwaltung und Archiv, unveräußerliches Fideikommissgut. 1532 unterwarf sich auch Wolfgang von Weikersheim der Erbeinigung. (S. 30/31)
1553/1555: Hauptlandesteilung: Ludwig Casimir (1517-1556) bekommt Neuenstein und 1555 Weikersheim, Eberhard (1535-1570) Waldenburg und 1555 Schillingsfürst (Schillingsfürst und Weikersheim war für Georg II. vorgesehen, der 1554 starb.) Öhringen war für beide gemeinsam. (S. 31/32)
1586: Teilung Hauptlinie Neuenstein unter Philipp (Neuenstein), Friedrich (Langenburg und Kirchberg) und Wolfgang II. (Weikersheim). (S. 32)
1591: Aufteilung von Friedrichs (1553-1590) Erbe: Kirchberg an Philipp (1550-1606), Langenburg, Künzelsau an Wolfgang (1546-1610) (S. 32/33)
1610: Teilung Hauptlinie Neuenstein: Nach dem Tod von Wolfgang II. (1546-1610): Söhne Georg Friedrich (Weikersheim), Kraft (Neuenstein) und Philipp Ernst (Langenburg). (S. 34)
1615:
Teilung Hauptlinie Waldenburg: Ludwig Eberhard (Pfedelbach), Philipp Heinrich
(Waldenburg), Georg Friedrich II. (Schillingsfürst) (S. 34)
1631:
Herrschaft Obergleichen an Linie Neuenstein, Gemeinschaftliche Verwaltung
bis 1663 (Beilage 2)
1649: Teilungsvertrag bei der Hauptlinie Neuenstein bezüglich Weikersheim, Georg Friedrich (1569-1645), 1649 (Westf. Friede) Rückgabe von Weikersheim, Aufteilung zwischen Langenburg und Neuenstein (S. 34)
1650: Teilung der Nebenlinie Langenburg: Joachim Albrecht (Kirchberg) und Heinrich Friedrich (Langenburg). (S. 34)
1671: Zwistigkeiten bezüglich der Teilung von Weikersheim (1649) beigelegt. (S. 34)
1677: Teilungsvertrag der Linie Neuenstein-Neuenstein: Öhringen, Weikersheim (+1684), Neuenstein (+1698), Künzelsau (+1689), 1698 alle Teile bei Johann Friedrich (1617-1702), (S. 35)
1679: Philipp Gottfried (Waldenburg-Waldenburg) stirbt, die Besitzungen fallen zu je einem Drittel an Friedrich Kraft und Hiskas von Pfedelbach (gemeinschaftlich regiert). (S. 35), 1681 beim Tode Friedrich Krafts fällt sein Drittel an Bruder Hiskas (Beilage 3)
1684: Friedrich Kraft von Pfedelbach stirbt 1681: Hiskas von Pfedelbach und Ludwig Gustav von Schillingsfürst schließen Teilungsvertrag von 1684. (Interessant ist hier wie schon 1679, dass Philipp Karl von Bartenstein nichts bekommt, da er nicht den gleichen Verwandschaftsgrad wie Ludwig Gustav hat). (S. 35)
1688: Teilungsvertrag zwischen Philipp Karl (bekommt Bartenstein) (Sohn Christians, bis dato minderjährig) und Ludwig Gustav (bekommt Schillingsfürst.) (S. 35)
1701: Teilung der Hauptlinie Neuenstein: gemeinschaftliche Regierung nach Tod des Vaters Heinrich Friedrich (1625-1699), Söhne: Albrecht Wolfgang (Langenburg), Christian Kraft (Ingelfingen), Friedrich Eberhard (Kirchberg). (S. 35)
1708: Teilung nach Tod von Johann Friedrich von Neuenstein (1617-1702): anfänglich gemeinsame Regierung, Teilung: Karl Ludwig (+1756) bekommt Weikersheim und Künzelsau u.a., Johann Friedrich II. (+1765) Neuenstein und 1/2 Öhringen u.a. (S. 36)
1729: Teilungsvertrag zwischen Philipp Ernst von Schillingsfürst einerseits und Karl Philipp, Joseph und Ferdinand von Bartenstein über das Pfedelbacher Erbe (Ludwig Gottfried von Pfedelbach 1668-1728): Waldenburg an Schillingsfürst, Pfedelbach an Bartenstein (S. 37)
1782: Verkauf von 1/2 Öhringen der Waldenburger Linie an Ludwig Friedrich Karl, der seit 1677 bereits die andere Hälfte an Öhringen hatte. (S. 38/39)
1805: Neuenstein-Öhringen gemäss Testament von 1784 an Friedrich Ludwig von Ingelfingen (1746-1818), Erbfolgestreit 1810 beendet (S. 49)
1806 Mediatisierung, Schillingsfürst an Bayern, Kirchberg an Bayern von 1806-1810, dann Württemberg wie alle anderen Fürstentümer. (S. 23, 121). "Zu diesem Zeitpunkt gab es 6 regierende Fürsten, 3 in der Hauptlinie Neuenstein und 3 in der Hauptlinie Waldenburg. Da die Anteile dieser Regenten innerhalb des Landes weit verstreut lagen, zerfiel das Fürstentum damals in insgesamt vierundzwanzig Stücke, dreizehn gehörten zur Hauptlinie Neuenstein und elf zur Hauptlinie Waldenburg. Nicht weniger als vierzehn verschiedene Orte kamen im Laufe der Zeiten zu der Ehre, Residenz zu sein. Manche wie Waldenburg, Schillingsfürst, Neuenstein und Langenburg, waren es jahrhundeteland. Manche wie Schrozberg und Kupferzell, waren es nur vorübergehend." (S. 40)
1810: Öhringer Erbfolgestreit von 1805 durch Vergleich beendet (S. 49).